Von der Forschung in die Anwendung

Wir suchen jeden Tag die Nadel im Heuhaufen. Und wir finden sie auch. Für unsere Kunden. Für unsere Projektpartner. Für uns.

Wir, die Ingenieure und Techniker der neoplas GmbH, gehen mutig neue Wege und denken auch mal um die Ecke. Wir entwickeln Ideen mit Plasma weiter und lassen kleine Wege zu breiten Straßen werden. Basierend auf unserem Fachwissen arbeiten wir beharrlich an Projekten und tüfteln gemeinschaftlich an Lösungen. Momentan sind wir an verschiedenen Plasma-Projekten beteiligt:


Projekt Plasmaskop: Anwendungsgebiete und -grenzen des Einsatzes von Atmosphärendruck-Mikroplasmen in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Plasma wird bereits erfolgreich zur Wundheilung auf Körperoberflächen von Mensch und Tier angewandt. Aber kann Plasma auch im Körperinneren, beispielsweise in natürlichen Körperhöhlen wie dem Gehörgang oder den Nasennebenhöhlen bei Infektionen heilen? Im Projekt Plasmaskop werden deshalb bakterielle Infektionen von Hals, Nase und Ohren als Anwendungsbeispiel in den Fokus gerückt. Diese verursachen weltweit enorme Kosten und sind für Ärzte eine therapeutische Herausforderung. Ziel des Projektes ist es, eine miniaturisierte Plasmaquelle zu entwickeln, die am Ende eines flexiblen Endoskops im Körperinneren ein Atmosphärendruck-Mikroplasma erzeugen kann. Das Plasma wird so direkt an der betroffenen Stelle angewendet. Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. (INP), dem Forschungslabor der HNO-Klinik der Universitätsmedizin in Greifswald und der Xion GmbH arbeitet die Abteilung Forschung & Entwicklung der neoplas GmbH am Projekt. Angesiedelt ist es im Rahmenprogramm Gesundheitsforschung Deutschland, Aktionsfeld Gesundheitswirtschaft – KMU-innovativ: Medizintechnik.

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.plasmaskop.de

 

 

Wachstumskern MikroLas – Verbundprojekt 2: UKP-Plasma-Hybrid

Oberflächen sollen immer speziellere Funktionen übernehmen. Diese schaffen nicht nur technische Vorteile, sondern könnten auch gezielt biologische Eigenschaften beeinflussen. Der Wachstumskern „MikroLas – Surfaces shaped by photonics“ vereint innovative Technologien der Ultrapräzisionsbearbeitung miteinander. Im Verbundprojekt 2 entwickeln wir gemeinsam mit dem INP Greifswald, der SITEC Industrietechnologie GmbH und der S.K.M. Informatik GmbH eine Laser-Plasma-Hybrid-Anlage. Mit dieser können wir verschiedene Prozesse zur Funktionalisierung von Oberflächen untersuchen und durchführen. Im Blick haben wir die industrielle Anwendung in der Medizin-, Sensor- und Produktionstechnik genauso wie im Maschinenbau. Der Wachstumskern MikroLas ist Teil des Programms „Unternehmen Region.Wachstumskerne 2017-2020“.

Detaillierte Informationen finden Sie unter www.mikrolas.de